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Die Internationale Gesellschaft für historische
Alpenforschung
(IGHA) wurde am 7.Oktober 1995 in Luzern gegründet. Gründungsmitglieder
waren
zirka 30 aus dem gemeinsamen alpinen Raum stammende HistorikerInnen, die sich auf sechs verschiedene
Länder verteilten: Deutschland, Oesterreich, Frankreich, Italien, Slovenien, Schweiz (dazu kam noch
Liechtenstein hinzu).
Die Gesellschaft ist ein offener Begegnungsort
für alle diejenigen, die in Universitäten arbeiten, an Forschungsstätten, in Archiven und Museen, aber
auch für Studenten, und für jene, welche die lokale und regionale Kultur pflegen, oder die sich von
nah oder fern mit der Geschichte der Alpen beschäftigen.
Das IGHA
bietet ihnen eine gemeinsame Plattform, wo sie über die eigenen Forschungen sprechen und gemachte Erfahrungen
austauschen können, und wo eine nutzbringende und bereichernde Zusammenarbeit möglich wird. Die Analogien,
welche sich in den verschiedenen Tälern des Alpenraums ergaben, und die Entwicklung von ähnlichen Lösungen
zu ähnlichen Problemen, sowie die Bildung einer kollektiven Mentalität und Sensibilität, haben zur Gründung
der IGHA beigetragen. Sie hilft die Kommunikation zu fördern, und die territorialen, politischen, sprachlichen,
kulturellen und disziplinären Schranken zu überwinden. Die Alpen, die in der kollektiven Vorstellung eine territoriale Barriere bilden,
die als Durchgangszone zwischen Nord Süd verstanden werden, die gegenüber den urbanisierten Regionen
peripher gelegen sind, erhalten in dieser Institution eine Vergangenheit, welche ihnen eine “Identität und virtuelle Autonomie“ im Inneren des Kontinents verleihen.
Der Sitz
des IGHA ist beim Laboratorio di Storia delle Alpi (LabiSAlp).
Um die Begegnung und den Austausch zwischen den ForscherInnen der Geschichte der Alpen zu garantieren,
hat sich dieses mit zwei wichtigen Instrumenten ausgerüstet - mit der jährlichen Herausgabe der Zeitschrift
„Histoire des Alpes- Storia delle Alpi- Geschichte der Alpen“, und mit der Organisation von Kongressen.
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